Mein 60er Geburtstag
Es ist unglaublich, aber es sind schon fast 3 Monates des neuen Jahres vergangen. Vor 5 Monaten hat Ernesto uns verlassen. Als ich am 9. März 60 wurde, erinnerte ich mich an meinen 50. Geburtstag. Ende 2002 wurde bei Ernesto der erste Krebs diagnostiziert. Wir dachten alle, dass der HERR ihn in die himmlische Heimat rufen wollte. Aber Gottes Pläne waren anders. Als am 9. März 2003 mein Geburtstag kam, waren wir sicher, dass er gesund werden würde. Er war gerade zwischen 2 Blöcken von 5 Tagen Chemotherapie und war in der Lage, 15 Min. bei uns am Tisch zu sitzen. Danach legte er sich aufs Bett im Nebenzimmer und wohnte dem Fest in Gesellschaft der beiden Mädchen Samanta und Jordana (Töchter von Roberto Carlos e Rose) bei. Es war eine grosse Freude für uns alle. Er war mager, ohne Haare, im Rollstuhl, aber voller Pläne. Gott war grossartig, er liess ihn noch fast 10 Jahre bei uns, in denen er noch viel im Reich Gottes verwirklichen konnte. Der HERR sei gelobt!
Um meinen 60. Geburtstag zu feiern, schafften es meine Freunde, Roberto Carlos und Familie, mich von Rio de Janeiro weg zu holen. Ich bin seit dem 8. März in Rio Grande do Sul, Südbrasilien Hier in Novo Hamburgo und Umgebung habe ich enge Freunde seit den Jahren 1977 - 1983. Wir schafften es, fast 50 Personen zu in Gemeindehaus der "Biblische Gemeinde Vereint im Herrn" zu versammeln, von der wir Mitgründer waren im Jahr 1980. Es war ser berührend und es hat mich sehr erfreut. Einige erzählten von Erinnerungen aus jener Zeit, und wenn wir mehr Zeit gehabt hätten, hätten noch mehr Personen das Wort ergriffen. Dieses Treffen hat mir neuen Mut gemacht, ich konnte sehen, dass ich hier Freunde habe, wie an keinem anderen Ort. Mein Wunsch ist es, in einigen Jahren hier her zu ziehen. Das habe ich immer zu Ernesto gesagt, wenn er in die himmlische Heimat abberufen würde, würde ich in die Nähe von Roberto Carlos Familie ziehen. Das hat ihn sehr beruhigt, wissend, dass ich hier in Brsilien nicht verlassen sein würde.
Ich habe vor, hier bis nach Ostern zu bleiben und noch viele Geschwister zu besuchen. In Rio de Janeiro arbeitet meine Mannschaft selbstsändig weiter, was sie ja gewohnt war, wenn wir in Europa im Reisedienst waren. So geht die Arbeit fast normal weiter. Nur die Radioprogramme sind fast alle am Ende. Aber es kamen.schon in der letzten Zeit die meisten Bibelfernkursbestellungen über Internet und Weitererzählen. Terezinha wohnt, seit dem Ernesto uns verlassen, hat bei mir im Haus, jetzt kam noch die Enkelin Luciene dazu. Sie ist Vollwaise. Und sie brachte den ein paar Wochen alten Urenkel von Terezinha mit, Lucas. Er füllt das Hinterhaus mit Leben! So wird mein Leben nicht langweilig.
Die Probleme, die mich bis Jahresende noch belasteten, lösen sich so langsam alle. In de nächsten Monaten und Jahren haben wir noch viel zu tun. Wir werden die Dinge in de Studios, Büros, Bibliothek usw. durchsehen. Es werden Dinge zum Alteisen, Elektronikmüll gebracht werden, verkauft, abgegeben werde usw........... Wie ihr seht, an Arbeitt wirds nicht fehlen.
Ich weiss, dass ihr weiterhin hinter mir im Gebet stehen werdet, das brauche ich sehr. Manchmal scheint mir die Verantwortung zu gross, aber dann kommt vom HERRN immer die Hilfe im richtigen Moment. Gott sei gelobt für seine grosse Treue!!!!!!!!!!!!
Ihr Lieben, für heute will ich mich verabschieden, bis zum nächsten mal!
Umarmungen von Barbara
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