sexta-feira, 9 de novembro de 2012

Wir hatten einenTRAUM!!!!!!!!!!!!!!!!


Es ist Freitag Nacht und ich kann nicht schlafen. Tetê ist für einige Tage zu ihrer Tochter und ihren Enkelkindern gefahren. Ihre Tochter hat Gesundheitsprobleme, was ihr auch Sorgen macht.


Ich möchte über ein Tema sprechen, was mir mit am schwersten fällt. Unser grosser Traum hätte sich fast verwirklicht. Wir planten nächstes Jahr in die Bergstadt Teresópolis im Staat Rio umzuziehen. Wir hatten unser Nest vorbereitet, wo wir unser Alter in kühlerem Klima und einem kleineren und bedeutend ruhigeren Ort, als in der Metropole Rio de Janeiro verbringen wollten.

Über Jahre haben wir unsere Wohnung renovieren lassen (das Gebäude dürfte so um die 60 Jahre haben) langsam, so wie es unsere Ersparnisse erlaubten. Jetzt war es fertig und wartete nur auf unseren Umzug. Es ist toll geworden!!!! Es liegt im Zentrum der Stadt aber mit Blich auf die Berge und grünen Hügel. Es war ideal, hat Aufzüge und einen Stellplatz in der Garage. Von dort aus hätte ich alles zu Fuss machen können und wäre auf kein Auto angewiesen gewesen, da ich seit mindestens 20 Jahren nicht mehr fahre. An der Ecke ist ein guter Supermarkt und alles was man braucht in erreichbarer Nähe. Letztes Jahr waren wir oft dort. Wenn wir länger als eine Woche blieben, nahmen wir die 3 Katzen mit, denen es dort auch gut gefiel (nur die Fahrt nicht).
 
Die geplante Küche ist wunderbar geworden - ein Traum war wahr geworden! Vom Wohnzimmer bis zum Schlafzimmer bauten wir einen Laufsteg oben an der Wand für die Katzen - wir hatten sogar oben aus der Schlafzimmertür eine Ecke rausgeschnitte, wo die Katzen durch konnten. Wie oft haben sie uns erschreckt, wenn sie auf unser Bett oder den Bauch sprangen!

Ernesto hatte schon begonnen, das mittlere Zimmer als Büro zu benutzen, er hatte schon einiges von Rio mitgebracht. Im oberen Stockwerk hatte er sein Studio geplant, um die Aufnahmen für die Radiosendungen dort weiter zu machen. Unser Bruder und Mitarbeiter Edu hatte schon die Zwischenwände gebaut (er ist Schreiner - ein sehr guter), damit wir auch noch ein Gastzimmer neben dem Studio hätten.
 
Vor der Wohnung steht ein Baum, den wir Afrikanische Tulpe nennen, er blüht rot. Wir beobachteten unzählige Vogelarten. Morgens ganz früh kam immer ein Pärchen grosse Papagaien, die sich auf die obersten Äste setzten und schwätzten. Ich habe sie nie gesehen, so früh ist nicht meine Uhrzeit. Oft erschien ein Blauling, leuchtend blau mit schwarz. Ein Mal hat Ernesto gedacht er sähe ein grosses Insekt, erkannt aber dann, das es ein winziger Kolibri war! Wenn man nur einige Minuten auf dem Balkon sass, sah man ein Naturschauspiel - Werke unseres Schöpfers.

Ein Teil unseres Traumes war auch, aktiv in der Brüdergemeinde in der Tenente teilzunehmen. Wir fühlten uns schon als Gemeindeglieder. Im Moment kann ich mir aber noch nicht vorstellen,  in die Wohnung oder die Gemeinde zurück zu gehen - das tut noch zu weh!!! 
 
Der Traum ist aus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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